Mandelmus und andere Superfoods

Lebensmittel, die durch einen hohen Gehalt und eine Vielzahl an verschiedenen Nährstoffen auffallen, werden oft als Superfoods bezeichnet. Man muss dazu sagen, dass es keine strenge wissenschaftliche Vorgabe dafür gibt, wann ein Lebensmittel ein Superfood ist und wann nicht!

Superfoods sind aber sehr beliebt und es zählen dazu nicht nur exotische Lebensmittel, welche meist extra von weit her importiert werden müssen. Es gibt ebenso einheimische Nahrungsmittel, mit dann nicht so exotischen Nahmen, welche aber dennoch Superfood sein können.

Wenn von Superfood die Rede ist, wird man damit meistens Lebensmittel meinen, welche über eine sehr hohe Nährstoffdichte verfügen. Das kann sich dabei um zum Beispiel

  • Vitamine

  • viele sekundäre Pflanzenstoffe

  • Antioxidantien

  • Mineralstoffe

  • Aminosäuren

handeln.

Mandelmus wird oft auch als Superfood bezeichnet

Mandelmus wird aus gemahlenen Mandeln hergestellt und ist eine cremige Paste. In den letzten Jahren hat es an Popularität zugenommen und es wird häufig auch als Superfood bezeichnet. Der Grund dafür liegt ebenso an der hohen Nährstoffdichte in dem Mus.

Es ist die Rede davon, dass Mandelmus eine Vielzahl von Mineralstoffen, Vitaminen als auch gesunden Fetten enthält, welche es zu einer schönen Ergänzung für eine ausgewogenen Ernährung machen können. Hergestellt wird das Mus durch das Mahlen von Mandeln, bis diese eine weiche und glatte Konsistenz erhalten. Die wertvollen Inhaltsstoffe der Mandeln bleiben dabei weitgehend erhalten. Das gewonnene Mandelmus soll zu einer sehr guten Quelle für pflanzliches Eiweiß sowie Ballaststoffe werden.

Außerdem ist die Vielseitigkeit von Mandelmus noch ein Grund dafür, warum es als Superfood bezeichnet wird. So kann man es für süße sowie ebenfalls herzhafte Gerichte verwenden. Mandelmus eignet sich als Brotaufstrich, Zutat in einem Smoothie oder auch als Basis für Saucen. Es gibt etliche Möglichkeiten, wie man es einsetzten kann.

Ebenfalls kann Mandelmus eine prima Option für Menschen mit besonderen Ernährungsbedürfnissen sein, weil man es relativ einfach in verschiedene Diäten einbauen kann.

Wissenswertes über Mandelmus kurz zusammengefasst:

  • Mandelmus gilt als eine vielseitige Superfood-Zutat, welche in vielen schönen Gerichten verwendet werden kann.

  • Mandelmus soll reich an gesunden Nährstoffen sein sowie einige gesundheitliche Vorteile bieten.

  • Man kann Mandelmus in der Küche vielfältig einsetzen, zum Beispiel in Desserts, Smoothies oder Saucen.

  • Mandelmus kann eine ideale glutenfreien sowie vegane Alternative zu anderen Zutaten sein.

  • Es ist möglich hochwertiges Mandelmus in vielen Geschäften zu erwerben oder online zu bestellen. Man kann es aber auch selbst herstellen.

Über mögliche gesundheitliche Vorteile von Mandelmus

Mandelmus soll einige gesundheitliche Vorteile bieten können, welche es zu einer wertvollen täglichen Nahrungsergänzung machen. So soll es reich an ungesättigten Fettsäuren sein, welche das Herz-Kreislauf-System unterstützen können. Die gesunden Fette sollen dazu beitragen, den Cholesterinspiegel zu regulieren sowie das Risiko für Herzerkrankungen zu senken.

Auch wird Mandeln nachgesagt, dass sie eine ausgezeichnete Quelle für Vitamin E sind und ein starkes Antioxidans, welches die Zellen vor oxidativem Stress schützen als auch somit zur generellen Gesundheit beitragen. Dann wird als weiterer Vorteil von Mandelmus der hohe Gehalt an Magnesium genannt, ein Mineralstoff, welcher für einige Körperfunktionen wichtig ist. So spielt Magnesium eine bedeutende Rolle wenn es um die Muskel- und Nervenfunktion und um die Regulierung des Blutzuckerspiegels geht.

Auch kann das Verzehren von Mandelmus zu einem höheren Sättigungsgefühl beitragen. Das kann bei einer Gewichtskontrolle recht hilfreich sein.

Mandelmus für die vegane und glutenfreie Küche

Für Menschen mit besonderen Ernährungsbedürfnissen kann Mandelmus eine tolle Möglichkeit sein, da es von Natur aus vegan und glutenfrei ist. Das macht Mandelmus zu einer idealen Zutat für viele unterschiedliche Diäten. So können Veganer Mandelmus beispielsweise als Ei-Ersatz verwenden. Auch kann es in pflanzlichen Milchalternativen integriert werden, um den Gehalt an Nährstoffen zu erhöhen.

Außerdem ist Mandelmus eine gute Proteinquelle für Menschen, die auf tierische Produkte verzichten möchten. Und bei Menschen für die eine glutenfreie Ernährung wichtig ist (z.B. wegen Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit), bietet Mandelmus eine leckere Alternative zu herkömmlichen Brotaufstrichen. Auch kann es in glutenfreien Backrezepten genutzt werden.

Heimische Superfoods als regionale Alternativen zu den exotischen Superfoods aus dem Ausland

Sicherlich werden viele schon von Goji-Beeren aus China, Chia-Samen aus Mexiko oder Quinoa aus den Anden gehört haben. Alles erwähnte wird derzeit als Superfoods sehr gelobt, obwohl die Beeren und Samen aufgrund langer Transportwege und weil sie so beliebt sind recht hohe Preise haben. Eigentlich müssen aber die hohen Ausgaben für Superfood gar nicht sein, denn es gibt einige einheimische Alternativen (Beeren, Gemüse, Körner), die durchaus mit den Exoten mithalten können.

Das heimische Superfood kann einen ebenso mit wichtigen Vitalstoffen versorgen und viele gesundheitliche Vorteile bieten. Allerdings sollten die Nahrungsmittel nicht behandelt sein und frische Bio-Qualität sollte bevorzugt werden. Man kann sich sogar vollkommen umsonst in der Natur bedienen und zum Beispiel Brennnesseln und Löwenzahn verwenden.

Was alles als Superfood gezählt wird:

Beeren und Früchte

  • Heidelbeeren

  • Himbeeren

  • Erdbeeren

  • Brombeeren

  • Johannisbeeren

  • Aroniabeeren

  • Cranberrys

  • Granatapfel

  • Acai-Beeren

  • Goji-Beeren

  • Kiwis

  • Avocado

Gemüse und andere Pflanzen

  • Brokkoli

  • Grünkohl

  • Spinat

  • Mangold

  • Rosenkohl

  • Rotkohl

  • Rote Bete

  • Süßkartoffeln

  • Knoblauch

  • Ingwer

  • Kurkuma

  • Algen/Seetang

Samen und Kerne

  • Chiasamen

  • Leinsamen

  • Hanfsamen

  • Kürbiskerne

  • Sonnenblumenkerne

  • Sesam

  • Schwarzkümmel

Nüsse

  • Walnüsse

  • Mandeln

  • Haselnüsse

  • Cashews

  • Pistazien

  • Paranüsse

Hülsenfrüchte

  • Linsen

  • Kichererbsen

  • Bohnen

  • Sojabohnen/Edamame

Getreide und Pseudogetreide

  • Hafer

  • Quinoa

  • Buchweizen

  • Amaranth

  • Hirse

Weitere und auch häufig genannte Superfoods

  • Lachs

  • Sardinen

  • Makrele

  • Eier

  • Naturjoghurt/Kefir

  • Olivenöl

  • Grüner Tee

  • Kakao bzw. dunkle Schokolade mit einem hohen Kakao-Anteil

Hilft viel Superfood auch viel?

Das kann man pauschal überhaupt nicht sagen! Wenn man seinen Speiseplan mit Superfoods ergänzen möchte, ist es wichtig, sich vorher darüber zu informieren, welche Mengen von welchen Lebensmitteln verzehrt werden sollten. Eine Höchstmenge sollte auf keinen Fall dauerhaft überschritten werden, weil dies zu gesundheitlichen Risiken führen kann.

So können beispielsweise bis zu 15 g Chia-Samen am Tag gesund sein, aber wenn man die Menge überschreitet, kann dieses Superfood auch das Gegenteil bewirken. So ähnlich verhält es sich auch mit den Acai-Beeren. Übertreibt man den Konsum, kann es wegen des hohen Mangan-Gehalts in den Beeren sogar zu Vergiftungserscheinungen kommen.

Man sollte deshalb grundsätzlich trotz der hohen Nährstoffdichte in Superfoods immer maßvoll damit umgehen.

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